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Microsoft bringt Bewegung in den Schweizer Markt für Cloud-Lösungen

Cloud-Services sind gerade im gewerblichen Bereich in den letzten Jahren äusserst beliebt geworden. Das ist kaum verwunderlich, denn sie bieten Unternehmen zahlreiche Vorteile. Beispielsweise können Mitarbeitende so standortunabhängig auf Daten zugreifen und Informationen lassen sich sehr viel leichter mit den zuständigen Personen – und nur mit ihnen – teilen.

Allerdings müssen Unternehmen bei der Nutzung von Cloud-Diensten einige wichtige Punkte beachten, insbesondere, wenn sie mit sensiblen Daten arbeiten. Das Schweizer Datenschutzrecht legt verschiedene Richtlinien bei der Verarbeitung von persönlichen Daten fest und räumt jedem Bürger umfassende Rechte ein. Die Einhaltung dieser gesetzlichen Vorgaben ist bei Cloud-Services, deren Datenzentren im Ausland angesiedelt sind, jedoch nicht ohne weiteres möglich. Darum bietet UPGREAT eine eigene Data Center Lösung in der Schweiz an. Die Frage ist nun: Wie wird sich der Markt für Cloud-Dienste in der Schweiz weiterentwickeln, wenn die grossen Cloud-Anbieter, wie Microsoft das kürzlich für 2019 angekündigt hat, in die Schweiz ziehen?

Wie ist die Lage aktuell in der Schweiz?

Bisher konnten die Cloud-Anbieter aus der Schweiz relativ gelassen in die Zukunft schauen, denn die drei Branchenriesen Microsoft, Google und Amazon zeigten bislang relativ wenig Interesse am Schweizer Markt. Regionen wie die Europäische Union, Asien und die USA waren für die „grossen Drei“ erst einmal interessanter, da es dort deutlich mehr Kunden gibt als in der Schweiz.

Inzwischen steht die Infrastruktur in diesen Regionen aber – und das gibt den Internetriesen den nötigen Spielraum, neue Märkte zu erobern. Die Schweiz steht dabei sehr weit oben auf der Liste, denn mit der Schweizer Finanzbranche und einer Vielzahl an NGOs gibt es hierzulande einen grossen und zahlungskräftigen Fundus an potentiellen Kunden.

Was plant Microsoft?

Als Erstes hat Microsoft nun reagiert und angekündigt, ab 2019 seine Cloud-Dienste Azure, Office 365 und Dynamics 365 über Datenzentren in der Schweiz anzubieten. Laut eigener Aussage möchten die Redmonder damit „Unternehmen und Institutionen aller Grössenordnungen und Branchen“ unterstützen, „Innovationen beschleunigen“ und zur „digitalen Transformation beitragen“. Diese sehr weit gefasste Ankündigung lässt eigentlich vermuten, dass Microsoft den gesamten Schweizer Markt bedienen möchte – tatsächlich hat es das Unternehmen aber wohl vor allem auf die Finanzbranche in der Schweiz abgesehen.

Natürlich wird Microsoft keinen Kunden fortschicken, der nicht zur Finanzbranche gehört, aber der Fokus liegt klar im Finanzbereich. Das geht aus der folgenden, offiziellen Ankündigung des Software-Giganten recht klar hervor: „Microsoft arbeitet seit einigen Jahren intensiv mit Finanzinstituten und deren Aufsichtsbehörden in der Schweiz zusammen. Mit der Investition in eine Cloud-Plattform in der Schweiz will Microsoft Finanzinstituten und anderen regulierten Branchen die Möglichkeit geben, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren.“

Und was machen Amazon und Google?

Die Konkurrenz von Microsoft schläft aber natürlich nicht und hat die Schweiz ebenfalls als Markt entdeckt. So gründete Amazon bereits 2016 die Amazon Data Services Switzerland GmbH, die „Dienstleistungen im Bereich der Datenlieferung“ erbringen soll. Damit wurde Zürich neben Dublin und Frankfurt zu einem der Hauptstandorte in Europa für Amazon Web Services, und es ist zu erwarten, dass die Schweiz zur nächsten „Region“ des Unternehmens werden wird.

Genau wie bei Microsoft, befindet sich bei Amazon aber noch vieles in der Planungsphase und es gibt bislang wenig gesicherte Informationen zur Ausrichtung und dem Aufbau des neuen Standorts. Aufgrund der Tatsache, dass eine „Region“ bei Amazon mehrere Rechenzentren umfasst, ist allerdings zu erwarten, dass es auch ein AWS-Datacenter in Zürich geben wird.

Google hält sich zum Thema „Datenzentrum in der Schweiz“ bisher völlig bedeckt und setzt mit dem Aufbau der „Regionen“ Singapur und Australien offenbar mehr auf den asiatisch-pazifischen Raum. Ob und wann die Schweiz als Region folgen wird, ist noch unklar.

Was bedeutet die internationale Konkurrenz für die Schweizer Cloud-Anbieter?

Bisher konnten Anbieter aus der Schweiz bei vielen Kunden mit dem Standortvorteil punkten. Das wird mit den Schweizer Datenzentren von Amazon und Microsoft in Zukunft nicht mehr möglich sein. Aber wie heisst es so schön: Konkurrenz belebt das Geschäft! Die Schweizer Anbieter sollten diese neue Entwicklung daher als Chance nutzen und ihren Service weiter verbessern. So könnten sie zum Beispiel durch eine persönliche Betreuung der Kunden oder individuell abgestimmte Angebote punkten. Gerade bei hochspezialisierten Firmen, wie es sie in der Schweiz häufig gibt, sind das wichtige Pluspunkte, die einen Wettbewerbsvorteil mit sich bringen.

Was macht UPGREAT?

UPGREAT hat diesen Weg der individuellen Betreuung und Ausrichtung bereits eingeschlagen – ganz ohne den Druck durch die internationale Konkurrenz. Wir entwickeln gemeinsam mit unseren Kunden perfekt abgestimmte Service-Lösungen, können unter anderem auf ein eigenes Data Center (UPGREAT Swiss Cloud) zurückgreifen und kümmern uns um die gesamte technische Umsetzung. So werden Sie als unser Kunde effektiv entlastet und haben die Gewissheit, dass der gewählte Ansatz exakt auf die Bedürfnisse und Voraussetzungen Ihres Unternehmens ausgerichtet ist. Stellen Sie uns doch einfach auf die Probe und lassen Sie sich von unseren Leistungen und unserem Service überzeugen!

Topics: Cloud, Microsoft, Data Center