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Kontroverse um Public Cloud – ist sie Segen oder Gefahr?

„Die Cloud, die Cloud, alles muss in die Cloud“ – dieser Ruf, so scheint es, ist immer wieder von verschiedenen IT-Experten zu hören. Natürlich ist es richtig, dass Cloud-Computing und -Speicher für Unternehmen vieles erleichtert haben. Informationen lassen sich viel leichter mit Kunden und Kollegen an anderen Standorten teilen, Dateien können stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden und die Mitarbeitenden sind immer weniger auf das Büro angewiesen, sondern können praktisch überall ihre Aufgaben erledigen. Allerdings hat die Public Cloud auch ihre Schattenseiten – manche würden sogar schon von Gewitterwolken sprechen. Aber was ist tatsächlich dran an den warnenden Worten rund um die Public Cloud? Ist sie eine sinnvolle Alternative für Unternehmen oder doch nur ein Risiko? Hier finden Sie die Antwort!

Public Cloud – sinnvoll, aber nicht ohne Risiken

Zunächst einmal eines vorneweg: Public-Cloud-Services bieten in jedem Fall einen Mehrwert für Unternehmen, denn sie ermöglichen einen einfachen und schnellen Datenaustausch zwischen Mitarbeitenden, Partnerfirmen und Kunden. Wie bei den meisten technischen Neuerungen sollten Sie aber auch hier nicht einfach blind darauf vertrauen, dass „alles schon gutgehen wird“. Wägen Sie stattdessen die Vor- und Nachteile ab und entscheiden Sie dann, wo und unter welchen Umständen es für Ihr Unternehmen passend ist, auf einen Public-Cloud-Service zu setzen.

Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Kritikpunkte zu Public Clouds, die Ihnen helfen können, eine für Ihr Unternehmen sinnvolle Lösung zu finden.

Geben Sie Ihre Daten nicht aus der Hand

Ein grosses Risiko bei Public-Cloud-Diensten ist die Tatsache, dass sie keine direkte Kontrolle über Ihre Daten haben. Zwar sind die Daten auf den Cloud-Servern durch eine Zugriffskontrolle geschützt, aber im Grunde kann jeder Mitarbeitende Links zu Dateien verschicken und so anderen Zugriff auf die Daten gewähren. Das an sich wäre noch nicht so problematisch, aber die verschickten Links könnten abgefangen oder häufig auch vom Empfänger weitergeleitet werden, sodass schnell auch Unbefugte Zugriff auf Ihre Daten erhalten können.

Einige Dienste, wie beispielsweise Nextcloud, verhindern das, indem Sie den Zugriff auf bestimmte IP-Bereiche wie etwa das interne Firmennetzwerk beschränken. Wollen Sie also wichtige Unternehmensdaten in der Cloud speichern, ist ein Anbieter mit diesem zusätzlichen Schutz in jedem Fall empfehlenswert. Ausserem ist eine Sensibilisierung der Mitarbeitenden unabdingbar. 

Datenschutz in der Cloud: Prüfenswert

Ein weiteres Problem bei der Public Cloud ist, dass Sie in der Regel nicht wissen, wo Ihre Daten gelagert werden. Denn das Herkunftsland des Anbieters sagt nichts darüber aus, wo sich die Cloud-Server befinden.

Vor allem für Firmen aus der EU – oder solche, die dort am Markt auftreten wollen – ist das schwierig, denn die ab Mai 2018 gültige Datenschutz-Grundverordnung schreibt sehr genau vor, wie mit den persönlichen Daten von Kunden umzugehen ist. Diese Vorgaben lassen sich in einigen Ländern aber nicht umsetzen – in China haben Behörden beispielsweise sehr weitreichenden Zugriff auf geschützte Daten. Im schlimmsten Fall könnten Sie unwissentlich gegen die Datenschutz-Grundverordnung verstossen. Als Folge drohen hohe Bussgelder.

Um sich nicht diesem Risiko auszusetzen, sollten Sie entweder auf eine Lösung mit eigener Infrastruktur setzen, etwa mit Nextcloud, oder auf einen Anbieter, der die Standorte seiner Rechenzentren offenlegt, wie beispielsweise Microsoft. Der Softwaregigant hat in den letzten Jahren viel für die Transparenz getan und wirbt inzwischen mit den europäischen Standorten seiner Rechenzentren.

Schweigen ist nicht immer Gold

Viele Public-Cloud-Anbieter halten sich nicht nur bei den Standorten ihrer Rechenzentren bedeckt, sondern auch bei der Meldung von Angriffen. Dringen Hacker in das System ein, wird das nicht an die grosse Glocke gehängt – vielmehr versuchen die Meisten, das Ganze unter den Teppich zu kehren, um die Kunden nicht zu verschrecken. 

Auch für dieses Problem bietet Nextcloud eine passende Lösung, denn dank der eigenen Infrastruktur behalten Sie die volle Kontrolle über ihre Daten. Bei den anderen Anbietern hebt sich erneut Microsoft von der Konkurrenz ab – die Redmonder setzen auch hier auf mehr Transparenz und haben zudem sehr viel in die Sicherheit ihrer Cloud-Dienste investiert.

Sicher in die Cloud – mit UPGREAT

Wie Sie sehen, gibt es durchaus einige Risiken, die den Vorteilen der Public Cloud entgegenstehen. Wollen Sie die Vorteile nutzen und dabei die Risiken minimieren, müssen Sie genau abwägen, in welchen Bereichen Sie die Cloud einsetzen – oder Sie holen sich einen erfahrenen Partner ins Boot, der das für Sie erledigt. Mit UPGREAT haben Sie einen solchen Partner gefunden. Wir entwickeln mit Leidenschaft und viel Einsatz individuelle Lösungen für unsere Kunden, die genau auf deren Bedürfnisse abgestimmt sind. Ausserdem bieten wir, als Alternative oder Ergänzung zur Public Cloud, eine Cloud-Lösung, bei der die Daten sicher geschützt in der Schweiz aufbewahrt werden, unsere UPGREAT Swiss Cloud

Topics: Cloud, Datenschutz