<img height="1" width="1" style="display:none" src="https://www.facebook.com/tr?id=908082315970423&amp;ev=PageView&amp;noscript=1">

UPGREAT Blog

Windows Server 2016 – der Weg zum richtigen Lizenzmodell

Wie schon im Blog zum Thema Windows 10 beschrieben hat Microsoft mit Windows 10 einen neuen Weg bei der Lizenzierung eingeschlagen – das Betriebssystem lässt sich zum Beispiel als SaaS (Software as a Service) buchen und bietet verschiedene Funktionen, die über die Cloud abgewickelt werden. Bei der Server-Betriebsplattform Windows Server 2016 haben sich die Redmonder ebenfalls etwas Neues einfallen lassen – statt wie früher Lizenzen pro Prozessor zu vergeben, werden sie jetzt für Prozessorkern-Paare angeboten. Dass es zusätzlich drei verschiedene Versionen von Windows Server 2016 gibt, macht es für Sie als Kunden nicht unbedingt einfacher, das neue Lizenzierungsmodell zu verstehen. In diesem Blogbeitrag zeigen wir auf, wie Sie das die passende Windows-Server-Lizenz für Ihr Unternehmen finden.

Die drei Versionen von Windows Server 2016

Um das richtige Lizenzmodell finden zu können, müssen Sie sich zunächst einmal für eine der drei Windows-Server-Versionen entscheiden. Zur Wahl stehen:

  • Windows Server 2016 Essentials
  • Windows Server 2016 Standard
  • Windows Server 2016 Datacenter

Die Essentials-Variante ist für kleinere Unternehmen gedacht, denn bei ihr sind die Zugriffsrechte auf 25 Nutzer beziehungsweise 50 Geräte beschränkt. Dafür müssen hier keine zusätzlichen Zugriffslizenzen erworben werden. Im Gegensatz zu den anderen Versionen gilt bei Windows Server 2016 Essentials auch noch das alte Lizenzmodell, das eine Lizenzierung pro Prozessor vorsieht. Essentials ist allerdings auf zwei CPUs beschränkt und somit nur für kleine Rechenzentren geeignet.

Die Standard-Version von Windows Server 2016 kann auch für leistungsstärkere Server mit mehr als zwei Prozessoren eingesetzt werden. Sie bietet mit bis zu zwei virtuellen Maschinen oder zwei Hyper-V-Containern zudem die Möglichkeit zur Virtualisierung. Darüber hinaus ist hier für jeden Nutzer eine eigene Zugriffslizenz erforderlich, ansonsten unterscheidet sich diese Version aber praktisch nicht von Windows Server 2016 Essentials.

Windows Server 2016 Datacenter bietet erweiterte Virtualisierungsmöglichkeiten, da eine unbegrenzte Zahl von virtuellen Maschinen oder Hyper-V-Containern betrieben werden kann. Anders als früher bietet die Datacenter-Version mit Storage Replica und Shielded Virtual Machines erstmals auch zusätzliche Funktionen gegenüber der Standard-Version.

Die Lizenzierung bei Standard und Datacenter

Haben Sie sich für Windows Server 2016 Essentials entschieden, ist die Lizenzierung denkbar einfach, denn Sie benötigen eine Lizenz pro Server. Bei den Standard- und Datacenter-Versionen ist das Ganze etwas komplizierter. Zum Glück gibt es aber zwei Grundregeln, anhand derer Sie relativ einfach feststellen können, wie viele Lizenzen Sie für Ihren Server benötigen:

  • Ein physisch vorhandener Prozessor hat mindestens acht Kerne.
  • Ein physisch vorhandener Server hat mindestens zwei Prozessoren.

Die Lizenzen für Windows Server 2016 werden sowohl für die Standard- als auch für Datacenter-Version in zwei Varianten angeboten. Zum einen gibt es Basislizenzen für 16 und 24 Prozessorkerne, zum anderen Zusatzlizenzen, die für 2, 4 und 16 Kerne erworben werden können.

Möchten Sie sich für die Standard-Version entscheiden, benötigen aber zusätzliche Virtualisierungsrechte, können Sie natürlich weitere Lizenzen erwerben – allerdings sollten Sie dabei immer vergleichen, ob es nicht vielleicht kostengünstiger ist, eine Datacenter-Lizenz zu erwerben, die eine unbegrenzte Zahl als virtuellen Maschinen oder Hyper-V-Containern erlaubt.

Windows Server 2016 - Online Lizenzkonfigurator 

Windows-Server_Lizenzkonfigurator.png

Mehr Service mit der Software Assurance

Bei Windows Server 2016 ist es wieder möglich, mit Software Assurance ein zusätzliches Servicepaket zu buchen, das unter anderem Unterstützung durch den Microsoft-Support beinhaltet – und das natürlich rund um die Uhr. Zudem werden Anwenderschulungen angeboten und Sie erhalten ein kostenloses Upgrade auf die Windows-Server-Version, die auf Windows Server 2016 folgen wird.

UPGREAT – Ihr Partner für durchdachte IT-Lösungen

Schon die Wahl des richtigen Windows-Server-Lizenzmodells ist nicht ganz einfach und auch sonst gibt es bei der IT viele Fallstricke, die Ihre IT-Organisation von wichtigeren Aufgaben abhält. UPGREAT möchte Sie hier gerne unterstützen und gemeinsam mit Ihnen effektive und effiziente IT-Lösungen für Ihr Unternehmen finden. Lassen Sie sich von unseren individuell abgestimmten Leistungen überzeugen. 

Topics: Microsoft, Data Center, Windows 10, IT Services