Der IT-Berater, dein Freund und Helfer – oder?

Daniel Spescha
10. Dez 2020 | 2 Min. Lesezeit
Themen: Outsourcing, Managed Service, Modern Workplace

Viele Unternehmen, besonders kleine und mittlere, vertrauen auf IT-Berater, wenn es um Lösungen und Konzepte geht. An dieser Methode ist grundsätzlich nichts auszusetzen. Unsichere Unternehmer suchen Rat bei Experten aus dem IT-Sektor mit Praxiserfahrung – so zumindest die Theorie. Das Problem ist jedoch, dass IT-Berater keine geschützte Berufsbezeichnung ist. Somit kann sich jeder zum IT-Berater erklären. Dies sorgt in der Praxis für ein extremes Spektrum bei der Qualität der Dienstleistungen. Wie erhalten Sie als KMU also eine verlässliche IT-Beratung und was sind die Probleme mit IT-Beratern?

Die Arbeit des IT-Beraters und was schiefläuft

Ein kompetenter IT-Berater ist ein Meister seines Faches. Dies ist in der modernen Zeit immer schwieriger, denn der Sektor wird zusehends komplexer. Während vor zwei Jahrzehnten die IT ein in sich abgekapselter Bereich war, berührt die digitale Technik mittlerweile alle Bereiche des Unternehmensalltags. Dies hat auch grosse Auswirkungen auf die Arbeit des IT-Beraters. Es geht nicht mehr nur darum, eine Standardlösung im Serverraum zu installieren. Vielmehr ist es wichtig, die Gesamtsituation genau zu analysieren und anhand dessen die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Es gibt eine Vielzahl an IT-Beratern, die technisch nicht auf der Höhe der Zeit sind. In der IT-Welt ist es eine der Grundvoraussetzungen, sich permanent über neue Entwicklungen zu informieren. Nicht wenige IT-Berater haben hier teilweise eklatanten Nachholbedarf. Eine ungeschriebene Regel besagt, dass ein ausgebildeter IT-Fachmann, der zwei Jahre aus der Branche weg ist, faktisch über kein nützliches Wissen mehr verfügt, um eine praktische Infrastruktur zu planen. Dies betrifft in der modernen IT-Welt beispielsweise die Funktion von Cloud-Systemen und Dienstleistungen in der Cloud. Häufig führt dies auch dazu, dass IT-Berater ihren Kunden falsche Empfehlungen geben und den Fokus auf unwichtige oder veraltete Punkte legen.

UPGREAT wird immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Unternehmen haben einen IT-Berater engagiert und dieser hat seine Arbeit abgeschlossen. Die Ergebnisse der Analyse und die dazugehörigen Empfehlungen soll UPGREAT dann umsetzen. Oftmals ist es auf den ersten Blick offensichtlich, dass der IT-Berater Wissenslücken hatte. Für den Kunden am anderen Ende ist es dann unklar, wer die Schuld für die schlechte Projektumsetzung trägt. Korrekturen zu einer so späten Projektphase führen logischerweise zu Unverständnis beim Auftraggeber.

Einen kompetenten IT-Berater finden

Für Sie als KMU ist der erste Schritt zu einer konkurrenzfähigen und effizienten IT-Infrastruktur also die Wahl eines fachkundigen IT-Beraters. Natürlich ist diese Suche nicht einfach, ansonsten könnten inkompetente IT-Berater auf dem Markt nicht existieren. Es gibt jedoch Anhaltspunkte, an denen Sie sich orientieren können. Ein wichtiges Indiz sind die Referenzen. Hat der IT-Berater bereits ähnliche Projekte durchgeführt und waren diese erfolgreich? Achten Sie ausserdem auf die Zusammenstellung des Teams und die Erfahrungen. Sind die IT-Berater mit aktuellen Trends und Konzepten vertraut? Die Flexibilität und die Preisgestaltung sind ebenfalls Erkennungsmerkmale von fachkundigen IT-Beratern. Das günstigste Angebot kann Ihr Unternehmen schnell teuer zu stehen kommen, wenn das Projekt scheitert. Ein guter IT-Berater ist dazu flexibel und orientiert sich an Ihren Vorstellungen. Achten Sie auch darauf, dass Sie einen Berater oder eine Agentur suchen, die von der Grösse zu Ihrem Unternehmen passt. Ein IT-Berater, der mit mittelgrossen Strukturen keine Erfahrung hat, ist überfordert und findet wahrscheinlich nicht die passenden Lösungen. Gleiches gilt für Berater, die sich auf Grosskonzerne spezialisiert haben und nun einen kleinen Betrieb beraten. In Deutschland gibt es die Berufsbezeichnung des geprüften IT-Beraters. Diese Berater sind von der Industrie- und Handelskammer geprüft und verfügen zumindest über ein breites und fundiertes IT-Basiswissen.

UPGREAT ist auch im IT-Consulting aktiv

Wenn Sie Beratung und Umsetzung aus einer Hand suchen, ist UPGREAT Ihr Ansprechpartner. Zu den Kernkompetenzen von UPGREAT gehört das IT-Consulting. In dieses Segment gehören Themen wie die Strategieberatung, Anpassung der IT-Organisation, das Service Management und natürlich die konkrete Planung von IT-Architektur und Infrastruktur. Auch das Workspace Management und Cloud Computing sind alltägliche Aufgaben in der IT-Beratung. Kommende Themen, die schnell an Relevanz gewinnen, sind NoOps, die Künstliche Intelligenz oder IoT. UPGREAT ist seit vielen Jahren in diesem Bereich aktiv und hat bei zahlreichen Kunden Beratungen durchgeführt. Gleichzeitig unterstützt und begleitet UPGREAT den Digitalisierungsprozess von Unternehmen. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder nehmen Sie auf anderem Weg mit uns Kontakt auf, wenn Sie professionelle IT-Beratung suchen.

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Daniel Spescha

Gepostet von Daniel Spescha

Als Expert Solution Advisor bei UPGREAT berate und betreue ich erfolgreiche Unternehmen in der Realisierung ihrer IT-Strategie.

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