Microsoft und Teams – wohin geht die Reise der Plattform?

André Meier
3. Dez 2020 | 3 Min. Lesezeit
Themen: Collaboration, Microsoft Teams, Modern Workplace

Die Kollaborationssoftware Microsoft Teams hat sich schnell als wichtige Software auf Unternehmensebene etabliert. Keine Frage, die Plattform bringt viele intelligente Features mit, die im Alltag hilfreich sind. Aufgrund der wachsenden Popularität erweitert Microsoft die Funktionen von Teams stetig. Doch geht die Entwicklung in die richtige Richtung? Welche Änderungen plant Microsoft und welche neuen Funktionen erhält Teams in der nahen Zukunft?

Was bringen die November-Updates von Microsoft für Teams?

Mit dem November-Update für Teams hat Microsoft gleich zahlreiche Änderungen und Neuigkeiten implementiert. Zu den allgemeinen Qualitätsverbesserungen gehört die Unterdrückung von Hintergrundgeräuschen bei Audio- und Videogesprächen. Der Video-Sharing-Dienst Microsoft Stream verfügt bereits seit knapp einem Jahr über diese sinnvolle Optimierung.

Microsoft ergänzt Teams um zahlreiche neue Apps. So erweitert Microsoft die Funktionalität mit der Einbindung von Apps von Partnerunternehmen. Hierzu zählen etwa 20 Anwendungen, unter anderem Monday.com, Slido oder Teamflect. Weiterhin fügt Microsoft bekannte eigene Anwendungen zu Teams hinzu. Beispielsweise ist das aus Office 365 bekannte Forms demnächst direkt in Teams integriert. Durch die native Integration dieser Anwendungen entfällt ein umständliches hin- und herwechseln zwischen verschiedenen Programmen. So können Sie fortan in Teamsitzungen direkt Umfragen oder interaktive Fragebögen erstellen.

Auch die Microsoft Power Platform ist künftig in Teams integriert. Auf diese Weise möchte Microsoft die Innovationsfähigkeit von Unternehmen sowie das Automatisierungsniveau steigern. Mit der Power Platform erstellen Sie Low-Code-Anwendungen. Dies bedeutet, dass Sie eigene Apps ohne Fähigkeiten im Bereich der Programmierung erzeugen und diese in den Arbeitsalltag integrieren. Die so erstellten Apps sind natürlich ebenfalls Bestandteil von Teams und die Plattform erlaubt die Interaktion mit anderen Programmkomponenten. Auf diese Weise entstehen Workflows, Chatbots und andere Apps, die exakt auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens zugeschnitten sind.

Teil der Power Platform ist die Anwendung Power Automate, die demnächst ebenfalls in Teams integriert ist. Power Automate bringt eine Reihe von Vorlagen für einen Workflow-Designer mit. Dies erlaubt die Erstellung von Automatisierungen für alltägliche und wiederkehrende Aufgaben. Power Virtual Agents komplettiert die Power Platform. Diese App ist speziell für interaktive Bots konzipiert. Künftig ist es möglich, direkt über Teams FAQs oder einen Helpdesk aufzusetzen, die Nutzer bei Problemen automatisch zur Lösung führen.

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George Orwell trifft Microsoft Teams

Der Vergleich zum Roman 1984 von George Orwell wird gerne herangezogen, wenn Anwendungen zu tief in die Privatsphäre eingreifen. Eine neue Funktion in Microsoft Teams ruft in diesem Punkt die Kritiker auf den Plan. Es geht um den sogenannten Produktivitäts-Score, der zukünftig ein optionaler Teil von Teams ist. Diese Anwendung sammelt Daten über das Verhalten der Arbeitnehmer und errechnet daraus diesen Produktivitätswert. Zu den gesammelten Daten gehören beispielsweise die Kommunikationsgewohnheiten oder das Nutzerverhalten im Umgang mit Anwendungen und digitalen Daten. Die Informationen speichert das System tatsächlich personalisiert. Ein direkter Rückschluss auf die konkrete Person ist somit nicht nur möglich, er ist auch gewollt. In der Schweiz kollidiert eine solche Funktion mit den Gesetzen und den Datenschutzanforderungen. Arbeitnehmer dürfen nämlich das Verhalten ihrer Arbeitnehmer nicht kontrollieren.

Teams – von der Unternehmensplattform zur privaten Kommunikations-App?

Microsoft plant ganz offensichtlich, Teams auch ausserhalb von Unternehmen zu etablieren. Eine App für Android und iOS, die für die private Nutzung konzipiert ist, existiert bereits. Nun kündigt Microsoft an, dass auch eine Anwendung für reguläre Desktopsysteme folgt. Die Nutzung von Teams im privaten Bereich wird sogar kostenlos sein. Teams bringt dann Funktionen mit, die Anwender im privaten Bereich benötigen. So erstellt und verwaltet die App Einkaufslisten, Termine oder Aufgaben. Video- und Telefonanrufe sind über die Plattform ebenso möglich wie das Teilen von Dokumenten. In dieser Form erhält die App den Namen „Teams for Home“.

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Microsoft Teams sinnvoll im eigenen Unternehmen nutzen

Die rapide wachsenden Nutzerzahlen von Teams lügen nicht: die Plattform bringt viele hilfreiche Funktionen für die Erleichterung des Arbeitsalltags mit. Gerade in der aktuellen Zeit, in der Themen wie Homeoffice, digitale Kollaboration oder Modern Workplace eine immer wichtigere Rolle spielen, benötigen Unternehmen eine effiziente Softwarelösung für diese Aufgaben. Die korrekte Implementierung ist dabei der entscheidende Faktor für den Erfolg. Dies beginnt bei der Wahl der entsprechenden Plattform und reicht bis zum Onsite Support. UPGREAT hat viele Jahre Erfahrung mit Plattformen für die digitale Kollaboration. Bei zahlreichen Kunden sind Systeme erfolgreich im Einsatz, die UPGREAT implementiert hat. Bei Interesse an Microsoft Teams oder der modernen Kollaboration im Allgemeinen melden Sie sich gerne bei uns – wir beraten Sie unverbindlich und fachkundig.Kontaktieren Sie uns

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André Meier

Gepostet von André Meier

Neue Herausforderungen sind meine Leidenschaft! Genau deshalb bin ich ein begeisterter UPGREATler. Mitzuerleben wie wir äusserst innovative Services bei unseren Kunden zu echtem, greifbarem Mehrwert führen, begeistert mich jeden Tag aufs Neue!

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