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UPGREAT Blog

Mehr als Dreck und Lärm - Mit Motocross den Ausgleich zur IT geschafft

Mit 7 Jahren durfte ich meine ersten Erfahrungen in diesem wunderbaren Sport sammeln. Seither lässt er mich nicht mehr los. Motocross ist mehr als purer Sport, es ist Leidenschaft einer jeder Faser im Körper. Um bereit zu sein braucht es eine super körperliche Verfassung, 100% Einsatz, einen starken Kopf, Mut, viel Geschicklichkeit, technisches Flair, viel Freude. Wie in jedem Sport lernt man mit Erfolg und auch Misserfolg umzugehen. Alles Punkte, welche ich im Geschäftsalltag in der Informatik und bei Kunden nutzen kann. Was gibt es sonst noch für Parallelen zur IT?

Motocross


Häufig wir dieser Sport einfach mit Dreck, Lärm und Rowdies verknüpft. Dies hat aber sehr wenig mit der Realität zu tun. Gefahren wird auf abgesperrten Rundstrecken mit ganz verschiedenen Bodenbeschaffenheiten. Um die Lärmentwicklung einzuschränken gibt es immer straffere Vorgaben seitens der Verbänden und Hersteller. Sportlich gesehen muss man vor allem eine ausgezeichnete Ausdauer haben, dazu gehört eine saubere Fahrtechnik mit viel Feingefühl und Geschick. Einfach aufsitzen und losfahren führt hier nicht zum gewünschten Ergebnis :).

Ausgleich zur IT

Motocross Dani Huser Premiumfoto.chWer kennt das nicht. Einen ganzen Tag sitzend im Büro verbracht und den Kopf voll. Dann gibt's nur noch eins. Raus und Sport treiben. Genau hier erfahre ich in meinem Sport einen riesigen Reiz. Beim Motocross muss ich jederzeit 100% konzentriert sein und darf mich nicht von anderen Faktoren ablenken lassen. So lasse ich den Berufsalltag hinter mir.

Parallelen zur IT

Während eines Notfalls im Support muss man kühlen Kopf bewahren, die Übersicht behalten und schnell handeln. Genauso ist dies während eines Rennens, da muss man innerhalb von Sekundenbruchteilen Entscheidungen treffen. Dies entscheidet häufig über Sieg oder Niederlage. Eine weitere Parallele ist der Supporttag beim Kunden. Hier geht's um die Vorbereitung (Was ist das Ziel des Einsatzes? Habe ich alles Material dabei?), um die Durchführung (Bereit die Leistung zu erbringen) und dann den Abschluss (Ziel erreicht? Verbesserungspotential für kommende Einsätze?)

Dinge die in diesem Sport heute digital sind oder eben überhaupt nicht

Auf höchster Stufe wird die Verwendung von digitalen Hilfsmittel immer grösser. Mithilfe von Sensoren am Motorrad werden viele verschiedene Parameter aufgezeichnet und ausgewertet. Die daraus folgenden Anpassungen können teilweise elektronisch vorgenommen werden. Eine Vielzahl der Anpassungen erfolgt aber nach wie vor mechanisch.

Ziele

Dani Huser Fischbach JumpAls ich als kleiner Junge auf meinem Motorrad unterwegs war, konnte ich alles um mich herum vergessen und mich ganz meiner Leidenschaft hingeben. Mit der Zeit wuchs natürlich das Ziel, dies einmal professionell ausüben zu können. Dass dies nicht ganz so einfach ist, musste ich dann schmerzlich feststellen, das Leben lernte mich sozusagen. Heute geniesse ich wieder jede Sekunde auf meinem Bike. Egal ob es mal besser läuft oder nicht, immer mit einem Lachen im Gesicht darf ich den Sport ausüben. Adrenalin spüren wenn ich durch die Luft fliege, Freude wenn mir eine Kurve besonders gut gelingt oder einfach das kameradschaftliche Beisammensein unter Kollegen. 

Viel unterwegs

Unterwegs bei Kunden gibt es immer wieder das ein oder andere Gespräch über mein Hobby. Viele Leute sind begeistert und möchten dies selber ausprobieren oder sind sogar schon gefahren. Viele fahren privat Motorrad und können sich damit identifizieren. Nur sehr selten verspüre ich anfänglich Skepsis, diese verfliegt aber meistens sehr schnell, sobald mehr über den Sport erfahren wird.

Wiedereinstieg

Vor drei Jahren beendete ich meine sportliche Karriere. Ich wurde Vater von Zwillingen und hatte eine Menge toller Erfolge erzielt. 2012 wurde ich SAM Schweizer Meister. Meine Prioritäten veränderten sich. Der Abstand tat mir ganz gut, doch der Wunsch und das Verlangen wieder Motocross zu fahren holten mich ein. Mich im Wettkampf zu messen, mein Bestes zu geben, an meine Grenzen zu gehen oder einfach wieder das Feeling auf dem Bike zu erlangen. So nahm ich mein Bike wieder hervor. Auf einer 2-Takt 250ccm Maschine hoffe ich erneut auf gute Resultate. Zudem möchte ich in Deutschland das eine oder andere Rennen zum 2-Takt Cup bestreiten. Dabei helfen mir meine Familie und meine Sponsoren, zu denen auch mein langjähriger Arbeitgeber UPGREAT gehört.

Topics: Praxis, Jobs