UPGREAT Blog

Wöchentliche Beiträge über IT Praxis, Cloud, Outsourcing und mehr

Herausforderungen von einem hybriden Cloud-Konzept

Das Cloud Computing hat innerhalb von nur wenigen Jahren viele Bereiche der IT revolutioniert. Die Entwicklung ist jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Während die ersten Cloud-Systeme vor allem Erleichterungen für die IT-Abteilungen darstellten, nimmt die Komplexität zu. Gleichzeitig bringt dies Chancen, neue Möglichkeiten und verspricht, den Arbeitsalltag im Kerngeschäft zu erleichtern.

Hybride Cloud Lösungen sind die nächste Stufe der IT-Infrastruktur. Für IT-Abteilungen liegen die Herausforderungen in der Integration. Lohnt es sich, auf diese Entwicklung zu setzen oder ist der Mehrwert für Unternehmen unbedeutend?

Hybrid Cloud – was genau steckt hinter dem Konzept?

Als Hybrid Cloud wird ein System bezeichnet, das die Eigenschaften einer Private Cloud, einem internen Unternehmensnetzwerks sowie externer beziehungsweise Public Cloud vereint. So gibt es eine Vielzahl an Anwendungen und Daten, die sich innerhalb einer Hybrid Cloud befinden. Der Umfang ist vor allem abhängig vom Bedarf sowie dem Angebot einer bestimmten Plattform. Der Vorteil einer hybriden Cloud ist, dass hier unterschiedliche Modelle simultan zum Einsatz kommen. Bei den Herausforderungen im Betrieb einer Hybrid Cloud sind es technische, wirtschaftliche und organisatorische Faktoren:

1. Die höhere Komplexität und Agilität der Infrastruktur
2. Der Mangel an Kontrolle und/oder Überblick über die Leistung cloudbasierter Umgebungen
3. Die Qualifikationslücken des IT Personals

Ein System für eine umfangreiche Hybrid Cloud: Microsoft Azure

Um eine hybride Cloud aufzubauen, wird in der Regel auf ein spezifisches System zurückgegriffen. Sehr umfangreich präsentiert sich beispielsweise Azure von Microsoft. Es finden sich Entwicklungstools, Datenbanken, Container, virtuelle Systeme, künstliche Intelligenz, Programme für die Verwaltung von Medien, Netzwerkanwendungen sowie Tools für die Analyse und DevOps. Auch für die Sicherheit, die Speicherverwaltung und viele weitere Bereiche der IT gibt es spezifische Anwendungen. Die Zugriffsverwaltung wird ebenfalls von Azure festgelegt.

Microsoft definiert vier Punkte, die eine hybride Cloud ausmachen:

  • Verwaltung und Sicherheit sind über die gesamte Cloud einheitlich und in das Gesamtsystem integriert
  • Eine einheitliche Identität und Nutzerverwaltung für Cloud- und On-Premises-Anwendungen
  • Die Datenplattform ist konsistent, was den Datenaustausch zwischen Cloud und eigenen Servern erlaubt
  • Eine einheitliche Umgebung in DevOps, sodass keine Barrieren zwischen Cloud und On Premises existiert

Was Azure auszeichnet, ist der umfassende Ansatz. Es ermöglicht die Auslagerung eines Grossteils der IT in die Cloud. Gleichzeitig erzeugt dies neue Herausforderungen für die IT-Abteilungen von Unternehmen. Während in der klassischen IT die Strukturen klar definiert und voneinander getrennt waren, verschwimmen die Grenzen bei einer Hybrid Cloud. So gibt es reine On-Premises-Systeme, die ausschliesslich vor Ort genutzt werden. Hierfür existieren physische Server im Unternehmen, auf denen Daten und Anwendungen gespeichert sind.

Das Cloud Computing brachte eine Veränderung insofern, dass zunächst Daten dort abgelegt wurden und von überall erreichbar waren. Die hybride Cloud hingegen bietet neben Datenspeichern auch Software, Rechenleistung und andere Dienste. Nebeneinander existieren mehrere Servicemodelle wie Software as a Service, Platform as a Service oder auch Infrastructure as a Service.

Damit nicht genug, interagieren die verschiedenen Dienste und Informationen miteinander. So muss es eine Verbindung zwischen dem On-Premise-Server und der Cloud geben. Private und öffentliche Daten sind vom System voneinander abzugrenzen, während gleichzeitig die unterschiedlichen Cloud-Dienste simultan auf beide Formen von Daten zugreifen können. Azure bietet mit seiner integrierten Verwaltung und Sicherheit sowie dem Identitätsmanagement die notwendigen Rahmenbedingungen, um eine solche Cloud aufzubauen.

Single Signon AzureBeispiel eines Services für Hybrid-Cloud: Azure Active Directory ermöglicht es Benutzern, nach einmaliger Anmeldung auf Anwendungen in beiden Umgebungen zuzugreifen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Apps im On-Premises-Rechenzentrum oder in der Cloud vorliegen.

Mit UPGREAT ein hybrides Cloud System ausrollen

Für die Integration eines solch komplexen Systems wie einer Hybrid Cloud empfiehlt sich eine kompetente und professionelle Beratung. In dieser Phase lässt sich der Bedarf erfassen sowie die konkrete Umsetzung planen. Wichtig ist vor allem der Umgang mit kritischen Daten. Durch jahrelange praktische Erfahrung ist UPGREAT mit dem Umgang von sensiblen Daten vertraut und kennt die hohen Ansprüche, die Unternehmen in puncto Datensicherheit haben.

Bei der Bereitstellung von Cloud-Speicher oder dem Aufbau der IT-Infrastruktur ist es ebenfalls ratsam, einen erfahrenen Partner an der Seite zu haben. UPGREAT ist als moderner IT-Dienstleister mit Hybrid Cloud Systemen sowie der aktuellen Entwicklung in diesem Bereich vertraut. Die Integration von Cloud-Systemen bei Kunden gehört zu unseren täglichen Aufgaben.

Wir übernehmen auf Wunsch zusätzlich die Bereitstellung aller Dienstleistungen und der Infrastruktur für eine private Cloud. Somit bietet UPGREAT einen umfassenden Service, der IT-Abteilungen in Unternehmen entlastet und die Integration einer hybriden Cloud ermöglicht. Informieren Sie sich jetzt ganz unverbindlich über unsere Services oder lassen Sie sich beraten, wie eine Hybrid Cloud die Effizienz Ihres Unternehmens verbessern wird.

Topics: Cloud, Hybrid Cloud