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Fehlen für die Digitalisierung die digital Skills?

Der digitale Wandel ist nach wie vor in vollem Gang, und die meisten Unternehmen erwarten tiefgreifende Veränderungen, die Geschäftsprozesse und Arbeitsweisen auch in Zukunft nachhaltig umgestalten werden. Diese Erwartung ist durchaus gerechtfertigt, allerdings stellt sich die Frage, ob Firmen und ihre Mitarbeitenden überhaupt bereit dafür sind. Studien zeigen, dass vielfach die Fähigkeiten fehlen, die neuen digitalen Möglichkeiten zu nutzen. Das könnte für Unternehmen in Zukunft zu einem echten Problem werden, zumal viele Aufgaben, für die früher die IT-Abteilung zuständig war, durch die technische Entwicklung mehr und mehr in den Verantwortungsbereich der „normalen“ Mitarbeitenden rücken. Aber wie lässt sich dieses Dilemma lösen?

Kenntnisse der Mitarbeitenden oft unzureichend

Der IT-Markt wächst kontinuierlich, es kommen täglich neue Tools und Lösungen heraus, die Aufgaben vereinfachen oder bestimmte Tätigkeiten effizienter machen. Das setzt die Unternehmen unter Druck, die eigene IT-Infrastruktur fortlaufend zu erweitern und zu aktualisieren, um nicht der Konkurrenz hinterherzuhinken. Insbesondere in der fertigenden Industrie und in der Technologie-Branche ist die Angst gross, Entwicklungen zu verpassen und so ins Hintertreffen zu geraten. Dementsprechend planen die meisten Firmen, in der nahen Zukunft Smart- und KI-Lösungen, Roboter und Ähnliches einzuführen. Selbstverständlich werden im Zuge dessen die Mitarbeitenden im Umgang mit diesen neuen Technologien geschult – in der Regel sogar sehr ausgiebig, schliesslich werden oft hohe Summen investiert, die sich dann auch auszahlen sollen.

Das Problem ist jedoch, dass häufig die grundlegenden IT-Fähigkeiten fehlen. Diese gelten als „gesetzt“ – nutzen die Mitarbeitenden doch schon seit Jahren digitale Lösungen. Leider ist das aber deutlich zu kurz gedacht, denn natürlich hat sich auch die „bekannte“ IT über die Jahre verändert und weiterentwickelt. Das fängt bereits bei so einfachen Dingen wie den Office-Anwendungen an – das Word, Excel oder PowerPoint von heute sieht nicht mehr so aus wie das von vor zehn Jahren, und die Programme bieten viele neue Möglichkeiten, die die Mitarbeitenden leider aber allzu oft nicht kennen. Weiterführende Fähigkeiten, wie beispielsweise Kenntnisse in Sachen IT-Sicherheit oder ein grundlegendes Verständnis von Programmierung und Software-Entwicklung, fehlen ebenfalls oft. Und so kommt es, dass technische Neuerungen in Firmen zwar vorhanden, aber letztlich nicht effektiv genutzt werden können.

Wachsende Anforderungen an die Mitarbeitenden

Diesen mangelnden Fähigkeiten steht eine Entwicklung gegenüber, durch die mehr und mehr „IT-Aufgaben“ aus der IT-Abteilung in die jeweilige Fachabteilung verlagert wird. Microsoft hat zum Beispiel mit der „Power Platform“ ein System erarbeitet, das es den normalen Mitarbeitenden ermöglichen soll, mit Hilfe von Power BI, Power Apps, Power Automate und Power Virtual Agents Geschäftsdaten zu analysieren, eigene Apps zu entwickeln und Geschäftsprozesse zu automatisieren. Dafür sind keine tiefgreifenden Programmierungskenntnisse mehr nötig, aber ein grundlegendes Verständnis für die technologischen Abläufe sollte doch vorhanden sein. Die fehlenden digital Skills bremsen Unternehmen also auch in diesem Bereich aus, was sich gleich in doppelter Hinsicht negativ auswirkt: Zum einen können die Mitarbeitenden die neuen Möglichkeiten von Power Platform nicht richtig nutzen, zum anderen ist die IT-Abteilung gezwungen, Aufgaben zu übernehmen, die sie eigentlich abgeben könnte.

Gemeinsam mit den Mitarbeitenden die Zukunft gestalten

Die Frage ist also: Wie finden Firmen einen Ausweg aus diesem Dilemma? Eine einfache und schnelle Lösung gibt es wohl nicht, aber eine Neuausrichtung der Unternehmenskultur kann helfen, diesen Missstand auf absehbare Zeit zu beheben. Die Digitalisierung muss das gesamte Unternehmen erfassen – es sollten alle Mitarbeitenden eingebunden werden und die Chance bekommen, die Veränderungen in der Firma mitzugestalten.

Zudem ist es wichtig, in die Schulung der Mitarbeitenden zu investieren – diese darf nicht punktuell und auf einzelne Spezialthemen ausgerichtet erfolgen. Vielmehr sollte sie ganzheitlicher, personalisierter und an die Voraussetzungen im Unternehmen angepasst sein. So können die Mitarbeitenden die nötigen digital Skills entwickeln, die sie für die neuen Technologien benötigen. Und das sorgt wiederum dafür, dass sie Spass an und Interesse für die IT haben und sich bei zukünftigen Entwicklungen einbringen können und wollen. Ein Umzug in die Cloud, verbunden mit einer Vereinheitlichung der IT-Infrastruktur, wie sie zum Beispiel mit dem KMU-Paket von UPGREAT möglich ist, kann ebenfalls helfen, Schranken und Hemmnisse abzubauen.

Die Chancen der Digitalisierung nutzen – mit UPGREAT

Befürchten Sie, dass Ihrem Unternehmen durch mangelnde Kenntnisse der Mitarbeitenden in modernen Arbeitsmitteln Chancen entgehen könnten? Dann wenden Sie sich gerne an einen unserer Fachleute – wir prüfen eingehend und umfassend, welche Defizite bestehen, und erarbeiten im Anschluss gemeinsam mit Ihnen Lösungen, die exakt auf die Bedürfnisse und Voraussetzungen in Ihrer Firma abgestimmt sind. Selbstverständlich übernehmen wir auch die technische Umsetzung, sodass sie effektiv entlastet werden, und kümmern uns um die Schulung oder "Entfachung" Ihrer Mitarbeitenden. Lassen Sie sich von unseren Leistungen und unserem Service überzeugen und vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit einem unserer Experten!

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Topics: Digitalisierung, Modern Workplace, Digital Transformation, Digital Skills