Die Zeit nach COVID – Rückkehr ins Büro oder Homeoffice bis zur Rente?

Gian Zollinger
10. Jun 2021 | 2 Min. Lesezeit
Themen: Digitalisierung, Modern Workplace, Homeoffice

Aktuell beschäftigen sich immer mehr Unternehmen mit der Post-COVID-Zeit. Einige der weltweiten Grosskonzerne haben ihre Pläne bereits bekannt gegeben. Diese sehen ganz unterschiedlich aus. Apple will seine Mitarbeitenden an drei Tagen pro Woche im Büro sehen, Twitter hingegen erlaubt seinen Angestellten weiterhin die Arbeit aus dem Homeoffice. Der CEO von Goldman Sachs nennt das Konzept Heimarbeit gar einen Irrweg – und plant die vollständige Rückkehr ins Büro. Welche Option ist für Sie und Ihr Unternehmen optimal? Welche Arbeitstechniken aus der COVID-Zeit haben sich bewährt und was hat sich als unpraktisch erwiesen?

Homeoffice, Modern Workstyle & Hybrid Workplace – welche Arbeitskonzepte bleiben erhalten?

Für viele Unternehmen stellte die plötzliche Umstellung auf das Homeoffice aufgrund der Corona-Pandemie faktisch einen Live-Test unter realen Bedingungen dar. Mitarbeitende wie Unternehmer haben die positiven Aspekte, aber auch Nachteile und Herausforderungen des Homeoffice kennengelernt.

Die Frage ist, in welcher Form die Arbeit in Ihrem Unternehmen nach der Corona-Pandemie fortgesetzt wird. Oftmals wünschen sich Arbeitnehmer, weiterhin von daheim aus ihrer Arbeit nachzugehen. Unternehmen erkennen jedoch auch die Nachteile, wenn das Büro unbesetzt ist. Aus diesem Grund sind hybride Konzepte wahrscheinlich ein guter Mittelweg für die Zukunft. So kann an bestimmten Tagen eine Anwesenheitspflicht herrschen, während ansonsten die Arbeit aus dem Homeoffice erlaubt ist. Diese Bürotage nutzen Sie für Informationsveranstaltungen, Gruppenarbeiten oder ähnliche Aufgaben, die eine Anwesenheit im Büro erfordern. Ausserdem wird so das Gemeinschaftsgefühl Ihres Unternehmens gestärkt und der persönliche Kontakt mit den Mitarbeitenden bleibt erhalten.

Langfristig gesehen ist es wichtig, ein soziales Gemeinschaftsgefühl zu erhalten und aufzubauen. Die Videokonferenz als einziges Kommunikationsmittel hat temporär ihren Zweck erfüllt. Dies lag vor allem auch daran, dass die Einführung in gewachsene Umgebungen und Strukturen erfolgte. Stellen Sie sich vor, Ihr Unternehmen stellt neue Mitarbeitende ein, die niemals gemeinsam im Büro gearbeitet haben.Webinar zum Thema Microsoft Teams entdeckenGleichzeitig haben sich Videokonferenzen über Collaborationsplattformen im Alltag bewiesen. Sie haben eine dynamische Arbeitsumgebung bereitgestellt. Dies hat eine direkte Kommunikation sowie den Austausch von Informationen in allen digitalen Formaten ermöglicht. Ein Grossteil der Unternehmenden wie Arbeitnehmenden hat die Videokonferenz als Neuerung in der Corona-Zeit als positiv empfunden. Ergänzt durch virtuelle Konferenzen und Events lassen sich zukünftig unter anderem Geschäftsreisen vermeiden, was Zeit und Geld spart.

 Das Netzwerk als Flaschenhals

Teilweise zeigte sich jedoch, dass die Internetinfrastruktur noch nicht bereit ist für einen kompletten Umstieg auf die Heimarbeit. Abhängig davon, mit welchen Datenvolumen Unternehmen arbeiten, gelangt die aktuelle Technik häufig an ihre Grenzen. Dann geht wichtige Arbeitszeit verloren, wenn auf die Übertragung von Informationen gewartet werden muss.

Mit 5G sowie dem Ausbau von Glasfasernetzwerken wird sich diese Situation jedoch verbessern. Dann stehen deutlich höhere Übertragungsraten zur Verfügung, als DSL oder 4G uns heute bieten. Dies betrifft besonders auch mobile Verbindungen, die aktuell für das Mobile Work noch nicht bereit sind. In den nächsten Jahren ist dann auch die Internetinfrastruktur so weit, die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie in praktische Konzepte umzusetzen.

Die Digitalisierung nimmt Fahrt auf

Eine weitere Erkenntnis aus der Corona-Zeit ist, dass digitale Services die Zukunft darstellen. Selbst Behörden, denen oftmals Trägheit vorgeworfen wird, bieten inzwischen einen Grossteil der Leistungen vollkommen digital an. Für Sie und die Zukunft Ihres Unternehmens bedeutet das, dass Interaktionen mit Kunden und Partnern immer häufiger rein digital ablaufen. Corona hat diese Entwicklung lediglich beschleunigt. Hier gilt es, zu überprüfen, ob die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen mit diesem Trend Schritt hält.

Gemeinsam mit UPGREAT das Beste aus beiden Welten aktivieren

Ein effizienter Betrieb nutzt bewährte Methoden in Kombination mit modernen Technologien. Deshalb gilt für die Zeit nach COVID: integrieren Sie die Vorteile des Homeoffice und dem Modern Workstyle in Ihren klassischen Arbeitsalltag.

Dies gelingt mit Collaborationsplattformen wie Teams von Microsoft oder intelligenten Lösungen für den Aufbau eines Intranets. Wichtig ist auch ein Wandel der Unternehmenskultur, sodass das Konzept Modern Workplace verinnerlicht wird.

Solche Strukturanpassungen gelingen am besten geplant und gemeinsam mit einem erfahrenen Digitalisierungspartner. UPGREAT unterstützt und begleitet Sie bei diesen Aufgaben. Dank jahrelanger Erfahrung mit der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten ist UPGREAT der richtige Partner an Ihrer Seite. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen hat UPGREAT bewährte Konzepte bereit, die Sie und Ihr Unternehmen voranbringen.Kontaktieren Sie uns

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Gian Zollinger

Gepostet von Gian Zollinger

Ich bin ein Quereinsteiger in der IT und seit kurzem bei der UPGREAT tätig. Mich interessieren die vielfältigen Möglichkeiten, welche die IT für die heutige Gesellschaft schaffen kann.

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