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Wechsel ohne Misstöne – Cloud-Orchestrierung

Cloud-Services sind einer der ganz grossen IT-Trends der letzten Jahre. Insbesondere grosse Unternehmen verlagern verstärkt einen Grossteil ihrer IT-Infrastruktur in die Cloud, um beispielsweise die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Standorten zu verbessern. Diese Entwicklung ist keineswegs überraschend, denn Cloud-Services bieten Firmen die Möglichkeit, Prozesse zu vereinfachen und zu vereinheitlichen, sodass die Effizienz insgesamt gesteigert wird.
 

Allerdings besteht bei einer Umstellung auf Cloud-Services das Risiko, die IT-Infrastruktur zu „zersplittern“: Die einzelnen Abteilungen nutzen die Cloud auf ihre Weise oder – noch schlimmer – einen anderen Service-Anbieter als die anderen Abteilungen im Unternehmen. Dadurch wird die Arbeit innerhalb der Abteilungen zwar effizienter, die Zusammenarbeit im Unternehmen aber komplizierter, was den Vorteil der Cloud-Services zunichte machen kann. Laut einer Studie überschreiten die Ausgaben für eine Cloud-Migration in 57 Prozent der Fälle die budgetierten Kosten. Um das zu verhindern, muss die Umstellung auf die Cloud orchestriert erfolgen. Was also hat der Dirigent im Orchester zu tun?

Wechsel kann nur koordiniert erfolgen
 
Bei der Orchestrierung übernimmt die IT-Abteilung die Buchung und Verwaltung sämtlicher Cloud-Services und passt diese entsprechend der Bedürfnisse der einzelnen Fachbereiche an. Sie fungiert also quasi als Dirigent, der dafür sorgt, dass Streicher, Blech- und Holzbläser harmonieren, anstatt allein vor sich hinzuspielen und zu versuchen, die anderen zu übertönen wie bei den Bremer Stadtmusikanten.
 
Diese zentrale Verwaltung der Cloud-Services ist gleich in mehrerer Hinsicht nützlich, denn sie ermöglicht erst wirklich eine koordinierte Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen. Dieses Vorgehen hat zusätzlich den Vorteil, dass die IT-Abteilung die volle Kontrolle über die IT-Infrastruktur zurückerhält. Das mag auf den ersten Blick unwichtig erscheinen, aber das Gegenteil ist der Fall. Zum einen erleichtert es eine zentrale Verwaltung der IT, die Daten und die Infrastruktur vor unerlaubtem Zugriff zu schützen. Zum anderen lassen sich so Kosten einsparen, da nicht jede Abteilung einen eigenen Service bucht.
 
Darüber hinaus können der CIO und seine Mitarbeitenden den Wechsel in die Cloud viel besser planen und für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Diese Aufgabe ist alles andere als trivial, denn die Cloud-Services müssen ja in die bestehende Infrastruktur des Unternehmens integriert werden. Das macht es nötig, Prozesse zu überdenken und gegebenenfalls anzupassen, teils müssen sogar ganz neue Konzepte entwickelt werden. Das kann nur gelingen, wenn eine zentrale Stelle die technischen Aspekte im Blick behält und daran arbeitet, ein homogenes und gut aufeinander abgestimmtes System aufzubauen.
So erleichtern Anwendungen einem CEO den AlltagEinmal anmelden – und alle Dienste nutzen
 
Obwohl eine zentral verwaltete Cloud verschiedene Vorteile bietet, gibt es einen Punkt, der vor allem die Nutzer überzeugen wird, und auf den wir daher noch einmal etwas näher eingehen wollen: die zentrale Anmeldung, auch „Single Sign-on“ oder „SSO“ genannt.
 
Beim SSO erhält der Nutzer nur noch Zugangsdaten für das gesamte System, er meldet sich einmalig an und kann dann auf alle Dienste und Programme zugreifen. Das beschleunigt den Arbeitsfluss merklich und steigert ausserdem den Komfort für den Nutzer, da er sich nicht mehr Dutzende von Passwörtern und Benutzernamen merken muss. Sämtliche Zugangsdaten eines Nutzers werden dabei zentral in einem Account verwaltet, über den er sich beim System und damit bei allen relevanten Diensten anmeldet. Bei Bedarf kann dabei durch eine zweite Authentifizierungsebene die Sicherheit weiter erhöht werden, zudem lassen sich über einen SSO auch die Zugriffsrechte innerhalb der einzelnen Anwendungen verwalten.
 

Orchestrierung – gerade für KMU eine Herausforderung

 
Wie Sie sehen, bietet ein orchestrierter Umstieg in die Cloud viele Vorteile – allerdings bedeutet so eine Umstellung auch eine immense Belastung für die IT-Abteilung. In grossen Unternehmen ist das weniger ein Problem, da entweder ohnehin ausreichend Personal vorhanden ist oder aber bei Bedarf noch freie Mitarbeitende auf Projektbasis eingestellt werden können.
 
Bei KMU sieht das leider häufig anders aus. Meist sind die IT-Abteilungen in diesen Firmen recht klein und mit den täglich anfallenden Aufgaben bereits gut ausgelastet. Gelegentlich wird die IT sogar „nebenher“ von einem oder einigen wenigen Mitarbeitenden übernommen. Da ist eine orchestrierte Umstellung oftmals eine wahre Herkulesaufgabe. In der Regel ist es daher besser, für dieses Projekt einen externen Partner an Bord zu holen, der sich um die Planung und Umsetzung kümmert.
 
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Ab auf Wolke sieben – mit UPGREAT

 
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Topics: Cloud, Hybrid Cloud