Ein Data Warehouse – nur etwas für Grosskonzerne?

André Meier
13. Nov 2020 | 2 Min. Lesezeit
Themen: Digitalisierung, Power BI

Die Analyse und das Sammeln von Informationen ist eine der interessantesten Themen für Unternehmen. Richtig implementiert liefern diese Daten extrem aufschlussreiche Auskünfte über unterschiedliche Geschäftsprozesse. Es herrscht jedoch die breite Meinung vor, dass ein Data Warehouse so komplex ist, dass nur grosse Konzerne sich den Einsatz leisten können. Stimmt das oder funktioniert ein Data Warehouse auch bei kleinen und mittleren Unternehmen?

Moderne Data Warehouses – das steckt dahinter

Durch die Digitalisierung entstehen tagtäglich massenhaft digitale Informationen. Diese stammen einerseits aus Interaktionen und direkten Kontakten mit Kunden. Andererseits gehören auch auf den ersten Blick unsichtbare Daten hierzu. Beispielsweise Besucher auf Ihrer Webseite und deren Verhaltensmuster. Auch innerbetriebliche Daten sind für das Data Warehouse interessant. In vielen Fällen, besonders bei kleinen und mittleren Unternehmen, bleiben alle diese Daten ungenutzt.

Ein modernes Data Warehouse sammelt alle diese und viele weitere Daten. Eine zentrale Datenbank verwaltet die Informationen. Hierbei geht es primär darum, Daten aus unterschiedlichen Quellen zentral zusammenzufügen. Diese stehen dann für eine gemeinsame Weiterverarbeitung bereit. An diesem Punkt kommt eine weitere Besonderheit eines modernen Data Warehouses ins Spiel – die sogenannten Data Marts.

Ein Data Mart ist eine spezifische Auswahl an Datensätzen aus dem Warehouse. Diese sind auf bestimmte Teilbereiche und Fachabteilungen im Unternehmen optimiert. So stehen beispielsweise dem Marketing oder der Produktentwicklung die relevanten Informationen für eigene Auswertungen zur Verfügung. Auf diese Weise etablieren Sie die systematische Analyse Ihrer Geschäftsvorgänge als Teil eines Business Intelligence Konzepts.

Wichtig ist darüber hinaus auch die Qualität der gesammelten Daten. Es kommt darauf an, die bedeutenden Datenquellen zu identifizieren und diese für das Data Warehouse bereitzustellen, eventuell auch mithilfe von eigens angelegten Schnittstellen. Ebenso kritisch ist eine zeitlich nahe Auswertung dieser Daten. Im optimalen Fall stehen digitale Informationen in Echtzeit für die weitere Verwendung zur Verfügung.

Der Data-Warehouse-Prozess umfasst insgesamt vier Schritte:

  1. Beschaffung der Daten: die verschiedenen, relevanten Quellen identifizieren und integrieren
  2. Datenhaltung: Speicherung und Verwaltung der Informationen in einer Datenbank
  3. Versorgung: Erstellung von Data-Marts mit relevanten Informationen für bestimmte Auswertungen
  4. Datenauswertung: auf Grundlage eines Data-Marts erstellte Analysen

Kosten und Nutzen eines Data Warehouses

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist die Kostenfrage ein entscheidender Punkt. Im Bereich der Data Warehouses stehen mittlerweile günstige Plattformen mit umfangreichen Funktionen zur Verfügung. Wichtig ist eine individuelle Analyse Ihres Unternehmens. Anhand dessen wird die passende Plattform für das Data Warehouse ausgewählt. Besonders Cloud-basierte Data-Warehouse-Plattformen sind für ein KMU perfekt geeignet. Diese Lösungen erfordern keine Investitionen in die lokale Infrastruktur und sind zu sehr günstigen monatlichen Pauschalen verfügbar. Ein Beispiel für einen solchen Geschäftsanalysedienst in der Cloud mit Data-Warehouse-Funktion ist Power BI von Microsoft. Auf diese Weise erhalten Sie Zugang zu professionellen Analysen zu Kundenverhalten, Geschäftstrends, der Betriebseffizienz und vielen weiteren Daten.

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Diese Möglichkeiten stehen mit einem effizienten Data Warehouse zur Verfügung

Ein gut funktionierendes Data Warehouse ist ein mächtiges und hilfreiches Tool. Es eröffnet den Weg zu umfangreichen Analysen auf Basis aller zur Verfügung stehenden digitalen Daten. Dies wiederum ist für Ihren mittel- und langfristigen Erfolg von immenser Bedeutung. Anhand detaillierter Analysen legen Sie die strategische und operative Ausrichtung Ihres Unternehmens fest. Sie erkennen Trends frühzeitig und reagieren schnell auf Kunden- oder Marktveränderungen. Mit einem Data Warehouse verschaffen Sie sich also Wettbewerbsvorteile und eine bessere Positionierung am Markt. Gerade für ein KMU sind dies entscheidende Vorteile. Ein Data Warehouse liefert die Grundlage für:

  • Analysedashboards
  • operative Berichte
  • erweiterte Analysen
  • grafische Auswertungen
  • transparente Geschäftsprozesse


Data Warehouse im eigenen KMU einführen – zusammen mit UPGREAT

Der entscheidende Prozess ist die korrekte Einführung eines Data Warehouse. Hierzu gehören zahlreiche einzelne Schritte. Es beginnt bei der Wahl der korrekten Plattform. Anschliessend folgt die Auswahl der relevanten Daten für die Integration ins Data Warehouse. Mitunter ist es hier notwendig, Schnittstellen zu schaffen, um diese digitalen Informationen nutzbar zu machen.

Ebenso wichtig ist die korrekte Implementierung der Mechaniken für die Data Marts. Bei der Integration für Business Intelligence-Lösungen und einem zentralen Data Warehouse ist deshalb Erfahrung gefragt. UPGREAT ist seit Jahren in diesem Segment aktiv und hat Systeme dieser Art bei vielen Kunden eingeführt. Nutzen Sie die Erfahrung von UPGREAT und kontaktieren Sie uns noch heute, wenn Sie erfahren möchten, wie ein Data Warehouse in Ihrem Unternehmen konkret aussehen kann.

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André Meier

Geschrieben von André Meier

Neue Herausforderungen sind meine Leidenschaft! Genau deshalb bin ich ein begeisterter UPGREATler. Mitzuerleben wie wir äusserst innovative Software bei unseren Kunden zu echtem, greifbarem Mehrwert führen, begeistert mich jeden Tag aufs Neue!

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