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Ist Erdwärme zahlbar - oder löchern sie nur das Portmonnaie?

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Rolf Weber

Die Erdwärme gehört zu den wenigen beinahe unerschöpflichen Energiequellen auf der Erde. Temperaturen von bis zu 6.500 Grad Celisus im Erdinneren sorgen dafür, dass beinahe der gesamte Planet aufgeheizt wird. 99 Prozent des Erdvolumens sind immerhin noch über 1.000 Grad Celsius warm, die übrigen neun Zehntel erreichen mindestens 100 Grad Celsius. Daraus ergibt sich eine immense Energie, die mithilfe von Erdwärmeheizungen genutzt werden kann. Um auf eine Temperatur von 30 bis 40 Grad Celsius zu stoßen, müsste die Erdwärmebohrung etwa einen Kilometer tief sein.
Damit der Aufwand und die Kosten gering gehalten werden können, beschränken sich die Bohrungen auf eine Tiefe von 90 bis 100 Meter. Konstante Temperaturen um 10 Grad Celsius sind für die Geothermie ausreichend. Durch eine im Boden angebrachte Erdwärmesonde wird Wasser auf diese Temperatur aufgeheizt. Eine Wärmepumpe entzieht der Flüssigkeit dabei die Wärme und macht sie als Heizenergie nutzbar.

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