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UPGREAT Blog

Yannik Dobler geht UP – Gelungene Saison 16/17 unseres Ski-Jungtalents

Skifahren mitten im Sommer? Viele IT-Unternehmen schreiben gerade über die erneute Cyber-Attacke mit dem Verschlüsselungstrojaner Petya. Wäre es darum nicht an der Zeit für eine erfrischende Geschichte? Bestimmt, Cyber-Security ist äusserst wichtig, doch darüber schreiben schon viele. Zudem hat unser Blogger Stefan Muggli gerade kürzlich über das Verhalten zum Schutz vor Ransomware berichtet. Zur Erinnerung, die vier wichtigsten Schutzprinzipien sind: Sicherheitslücken regelmässig schliessen (Patchen), einen Ransomware-Schutzservice einrichten, Backups kontrolliert nachführen und den Anwendern "Klick nüt a wot nöd känsch" klarmachen. Yannik dürfen wir seit vielen Jahren in seinem Sport, den er mit Leidenschaft betreibt und zu seinem Job gemacht hat, begleiten. Bereit also für ein paar Spuren im Schnee von gestern?

Yannik, der Sommer wärmt unsere Büros hoch, keiner denkt ans Skifahren. Wie lief deine Ski-Saison 16/17?

Yannik: Nach einer optimalen physischen Vorbereitung mit Robin Städler in Jona, konnte ich im Sommer top motiviert auf den Schweizer Gletschern mit dem Schneetraining beginnen. Es lief ausgezeichnet, was auch zu erwarten war, denn der harte Gletscherschnee gefällt mir sehr gut. Es spiegelte sich je länger je mehr ab, dass das harte Sommertraining doch nicht nur für die Badefigur gut sein könnte.

Im Herbst in St. Moritz lief nach wie vor alles nach Plan. Ja, es hätte gar nicht besser laufen können. Ich konnte in den teaminternen Trainings dominieren und wurde zu einem Training mit dem C – Kader eingeladen. Auch da konnte ich mich sehr gut präsentieren und in Szene setzen. Ich war also bereit für die ersten Rennen.

Nach dem Sommertraining, wie ging die Saison los?

Yannik: Da waren sie dann, die ersten beiden Rennen. Ich zeigte zwei gute Wettkämpfe, konnte allerdings nicht ganz an meine Trainingsleistungen anknüpfen. Ich verpasste mit der hohen Nummer 50 den Sprung in die ersten 30 nur knapp. Bei meinem Punkteniveau ist dieser Sprung notwendig, um die Punkte verbessern zu können und so eine bessere Startnummer zu erhalten.

Nach der ersten Standortbestimmung viel das Fazit positiv aus. Ich war mehr als bereit. Aber schon im zweiten Rennwochenende in Arosa kam ein herber Dämpfer. Ich lag zweimal nach ausgezeichneten ersten Läufen in aussichtsreicher Position und schied anschliessend sehr dumm aus. Im Nachhinein waren das die entscheidenden Rennen für den weiteren Verlauf der Saison, aber dazu später mehr.

Meinst du damit, dass das Resultat dir im Kopf hängen blieb? 

Yannik: Ich fiel ein wenig aus der Bahn und zweifelte an mir, hielten die Nerven doch nicht so wie gedacht? In den folgenden Wochen konnte ich mich ein wenig fangen, doch es war skitechnisch nicht mehr ganz dasselbe. Zudem kam der Neuschnee dazu, was weiche Pisten und viele Schläge bedeutete.

Vor Weihnachten kam dann ein erlösendes Telefon. Ich wurde trotz harzigem Saisonstart für die Winter Universiade in Kasachstan selektioniert. Diese Wettkämpfe sind die Olympischen Spiele der Studenten. Es war eines meiner drei grossen Ziele in diesem Winter.

Wie fühlt es sich an, an den Weltsportspielen für Studenten am Start zu stehen?  

Yannik: Ende Januar 2017 stand sie endlich vor der Tür. Ein lang ersehnter Event, an dem ich unglaubliche Erfahrungen sammeln konnte. Kasachstan hatte sich mit Almaty für die Olympischen Winterspiele beworben und dementsprechend bereits mit dem Bau der Infrastrukturen begonnen. Die Spiele wurden aber an Süd-Korea vergeben und Almaty erhielt den Zuschlag für die Winter Universiade.

Das Athleten Dorf und die Stadien waren überwältigend. An der Eröffnungszeremonie jubelten uns über 12´000 Zuschauer zu. Das war schon sehr eindrucksvoll. Auch sportlich ging es zur Sache. In jeder Disziplin, mit Ausnahme der Abfahrt, wurde je ein Rennen ausgetragen. Ich konnte meine Leistung abrufen und fuhr sehr gute Resultate.

Im Riesenslalom gelang mir ein super erster Lauf. Mit der Nummer 49 fuhr ich auf Position 13, konnte es dann leider nicht ganz halten, und viel auf Rang 18 zurück. Es war eines meiner besten Resultate im ganzen Winter.

Das Top-Ergebnis fuhr ich mit Platz 11 in der Super Kombination heraus. Im Spezial Super G winkte gar der Sieg. Bei letzter Zwischenzeit lag ich 0.15 zurück, bevor ich einen kapitalen Fehler beging. Das wäre beinahe ein wenig frech gewesen, aber ich hätte es natürlich akzeptiert.

Im April standen zum Abschluss die Schweizermeisterschaften vor der Türe. Wie ist es dir da gelaufen? 

Yannik: Den Schwung aus Almaty konnte ich mitnehmen. Es lief mir um einiges besser. Ich hatte wieder richtig Freude am Skifahren. Zum Schluss standen die Schweizermeisterschaften an.

In der Abfahrt ging ich nicht einmal mit Aussenseiterchancen an den Start. Es war das Rennen meiner Saison. Ich verlor lediglich 1.5 Sekunden auf Beat Feuz und wurde überraschend 25. In der Junioren Wertung konnte ich Rang 6 belegen. Lausige 0.25 Sekunden hinter Bronze. Es war ein sehr versöhnlicher Abschluss einer Saison mit vielen Hochs und Tiefs.

Vielen Dank Yannik für dein Interview und weiterhin viel sportlichen Elan und Erfolg damit es bei dir im Skisport weiterhin UPgeht.

Yannik Dobler folgen: www.instagram.com/_yannik_/

Topics: Praxis, Sponsoring