Was wird die IT 2019 beschäftigen (Teil 1)

Selbst wenn die Monopolansprüche der Global Player in gewisser Weise bestehen bleiben und allenfalls als Wettbewerb weitergeführt werden, ist doch positiv zu bemerken, dass eine Konversation stattfindet. Dabei geht es vermehrt um Inhalte. Ein Vendor-Lock-in gibt es nüchtern betrachtet immer in gewisser Weise, trotzdem führt die Multi-Cloud Nutzung dazu, dass Anbieter und Nutzer vermehrt den Dialog um Inhalte führen, anstatt sich an Marktanteilen zu orientieren. Es ist unbestritten, dass nur die Multi-Cloud die Serviceform der Zukunft sein kann. Gleichbedeutend wird je länger je weniger darum debattiert, ob Cloud oder nicht, weil die gleichzeitige Nutzung von mehreren Providern mit teilweisem Einbezug von On-Premises betriebenen Ressourcen, schon längst zum Standard geworden ist. Kaum ein Unternehmen unterlässt es, die damit zusammenhängenden Möglichkeiten mindestens zu prüfen.

Im Zuge der Verbreitung von Cloud Services wurde klar, dass meistens «gewisse» Ressourcen On-Premises benötigt werden. Es gibt sie und es wird sie noch länger geben: Dezentrale Datensammlungen und historisch gewachsene Applikationen, die dem Cloud-Servicemodell widersprechen. Multi-Cloud Services sind damit die Zukunft und dabei wird die hybride Nutzung und Integration zum Standard. Als deutliches Indiz für diese Entwicklung, sind sicherlich die zusehends verfügbaren On-Premises Services der Cloud Giganten. Nebst dieser Entwicklung, was sind 2019 die potenziellen Treiber der Informatik?

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