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Mobilität auf jedem Device beflügelt KMU - aber wie steht es um die Sicherheit von Geschäftsdaten?

Wenn es um die Auswirkungen des technischen Fortschritts auf die Wirtschaft geht, denken die meisten zuerst an die Digitalisierung. Das ist natürlich naheliegend, denn digitale Technik hat viele Geschäftsbereiche vollkommen verändert und diverse neue Business-Modelle geschaffen. Allerdings ist die Digitalisierung nicht die einzige technische Entwicklung, die die Geschäftstätigkeit vieler Firmen umgekrempelt hat. Eine ähnliche Bedeutung haben die rasante Verbreitung und die Fortschritte bei Mobilgeräten.

Heutzutage stehen praktisch alle Funktionen eines PCs auf Smartphones und Tablets zur Verfügung. Dadurch werden die Mitarbeitenden sehr viel flexibler und können im Grunde überall ihre Aufgaben erledigen: Im Zug noch schnell eine E-Mail beantworten, während der Taxifahrt an einer Skype-Konferenz teilnehmen, bei einem Kundenbesuch wichtige Daten aus dem eigenen Firmennetzwerk abrufen – das alles (und noch sehr viel mehr) ist mit einem Mobilgerät ohne Weiteres möglich. Smartphones und Tablets bieten also praktisch uneingeschränkten Zugriff auf die Daten des eigenen Unternehmens – aber sind sie auch ausreichend vor Angriffen geschützt? Was sind die Einfallstore und welche Lösungen schützen Firmen davor?

Das neue Einfallstor für Hacker und Kriminelle

Um es ganz klar zu sagen: Die Antwort auf die Frage, ob Mobilgeräte ab Werk ausreichend vor Angreifern geschützt sind lautet „Nein“. Bereits im privaten Bereich sind die Sicherheitsvorkehrungen, mit denen die Hersteller ihre Geräte ausstatten, nicht ausreichend und im gewerblichen Bereich ist das Problem sogar noch gravierender. Leider werden die „kleinen Helfer“ oft noch immer nicht als das gesehen, was sie sind – ein praktisch vollwertiger Ersatz für einen PC – und die physische Trennung vom Firmennetzwerk suggeriert technisch Unerfahrenen eine Sicherheit, die es so nicht gibt. Das hat dazu geführt, dass Mobilgeräte inzwischen das beliebteste Angriffsziel von Cyber-Kriminellen sind. Da verwundert das Ergebnis einer Studie des IT-Sicherheitsspezialisten Check Point nicht: ALLE der 850 befragten Unternehmen haben bereits Erfahrungen mit Angriffen auf Mobilgeräte gemacht. Viele Firmen wussten nichts davon.

Allerdings müssen Sie als Verantwortlicher dieses Risiko für das Netzwerk und die Daten Ihrer Firma nicht einfach so hinnehmen. Viele grosse Software-Anbieter haben mittlerweile Sicherheitslösungen für Mobilgeräte im Programm. Die können zwar auch keine hundertprozentige Sicherheit garantieren, erschweren Angriffe aber deutlich und machen das Gerät und das zugehörige Netzwerk so uninteressant für Kriminelle.

Umfassende Sicherheit für Ihre Mobilgeräte: Citrix XenMobile

Citrix bietet mit XenMobile eine Lösung, die für alle gängigen Mobil-Betriebssysteme verfügbar ist: Android, iOS und Windows 10. Das ist eine wichtige Grundvoraussetzung, wenn Sie die Mobilgeräte in Ihrem Unternehmen schützen wollen, denn anders als bei Desktop-PCs setzen die meisten Firmen bei Mobilgeräten nicht auf ein einheitliches Betriebssystem.

XenMobile sorgt unter anderem dafür, dass berufliche und private Daten auf den Geräten getrennt werden. Wird das Gerät auf „privatem Weg“ kompromittiert, sind die Unternehmensdaten also weiterhin geschützt. Darüber hinaus bietet XenMobile eine Geräteverschlüsselung und erlaubt eine Kontrolle auf Anwendungsebene inklusive Passwortschutz und Datenverschlüsselung für einzelne Anwendungen. Richtlinien für die Verbindung zwischen Apps und das Speichern von Daten im Rechenzentrum oder in der Cloud können ebenfalls festgelegt werden. System-Administratoren können ausserdem über Blacklists den Zugriff auf bestimmte Apps unterbinden und im Falle eines erfolgreichen Angriffs vertrauliche Daten vom betroffenen Gerät löschen.

Ein weiterer Vorteil von XenMobile ist, dass die Software hauptsächlich im Hintergrund arbeitet und der Nutzer so bei der täglichen Arbeit wenig beeinträchtigt wird. Je nach Sicherheitseinstellung der Lösung merkt der Nutzer aber schon einen Unterschied zur normalen Version ab Werk. Gewisse Einstellungen, wie zum Beispiel der Zugriffscode lassen sich dank der Lösung für alle Anwender "forcieren".

Eine Alternative: Sophos Mobile

Der bekannte Security-Anbieter Sophos hat mit Sophos Mobile eine Software im Programm, die sich im vom Konzeptansatz her von Citrix unterscheidet:

  • Citrix XenMobile: Keine Daten auf dem Gerät oder wenn, dann nur in einem abgeschotteten "Container"
  • Sophos: Daten können auf dem Gerät liegen, sind jedoch verschlüsselt

Auch bei der Lösung von Sophos werden Apps voneinander getrennt und durch Passwörter und Verschlüsselung vor fremdem Zugriff geschützt. Zudem können Administratoren die Mobilgeräte über das Netzwerk konfigurieren und Apps bei Bedarf remote löschen. Selbstverständlich ist Sophos Mobile ebenfalls für alle gängigen Mobil-Betriebssysteme erhältlich und bietet zudem bewährte Sicherheitsmassnahmen wie etwa Malware- und Phishing-Schutz. Wer eine Lösung sucht, die benutzerfreundlich ist, wird Sophos Mobile bevorzugen.

Ganzheitlicher Ansatz: UEM von Matrix42

Wer nach einem einzigen Anbieter zur Unterstützung von PCs, Macs und mobilen Geräten sucht, ist bei Matrix42 an der richtigen Adresse. Die Idee dahinter: Über den gesamten Lebenszyklus von Desktops, Notebooks, Servern und  mobilen Geräten geht es eigentlich um den Benutzer, und nicht um die Geräte. Um eine hohe Produktivität der Mitarbeitenden zu gewährleisten, braucht es eine einfache und kosteneffiziente Endpunktverwaltung (UEM, Unified Endpoint Management), unabhängig vom verwendeten Gerätetyp, in einer zentralen Konsole. Denn für die IT-Abteilungen wird es immer aufwändiger, ihren wachsenden Geräte-Zoo im Griff zu behalten.

Sicherheit auf Mobilgeräten – mit UPGREAT

Wie die Studie von Check Point ganz klar belegt, kann heutzutage kein Unternehmen mehr auf Sicherheitslösungen für Mobilgeräte verzichten. Die ständig wachsenden Anforderungen an die IT-Abteilungen machen es schwierig, neue Sicherheitskonzepte inklusive neuer Software zeitnah zu implementieren. Angesichts der steigenden Bedrohung muss eine schnelle Lösung her. Da ist es gut, wenn man einen erfahrenen Partner an seiner Seite hat, der sich darum kümmert. Wir arbeiten eng mit Anbietern wie CitrixSophos und Matrix42 zusammen und entwickeln gemeinsam mit unseren Kunden individuelle Konzepte. Wollen auch Sie etwas für die Sicherheit Ihrer Mobilgeräte tun? Dann wenden Sie sich gerne an uns.

Topics: Mobile Device Management, Security, Matrix42, Citrix, XenMobile, Mobile Device Security Service, Sophos

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