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Neues von der ESPC18 Konferenz – Microsoft erhört seine Kunden

In diesem Jahr fand wieder die European SharePoint, Office 365 & Azure Conference statt, dieses Mal in Kopenhagen. Die auch als #ESPC18 bezeichnete Veranstaltung wird von Microsoft organisiert und soll unter anderem dazu dienen, Nutzer und Entwickler von SharePoint, Office 365 und Azure zusammenzubringen, damit sie sich über bisherige und zukünftige Entwicklungen austauschen können. Das ist aber bei Weitem nicht alles, denn Microsoft nutzt diese Chance auch, um die Neuerungen bei SharePoint, Office 365 und Azure vorzustellen.

Besonders hervorzuheben ist hier der Auftritt von Jeff Teper, dem Chef des Geschäftsbereichs Office 365 – der zugleich als Erfinder von SharePoint gilt. Teper äusserte sich unter anderem zu Microsofts Plänen, SharePoint, Office 365 und Azure immer weiter in die Cloud zu verlagern und zu den anstehenden Neuerungen bei SharePoint.

Gibt es bald nur noch die Cloud? Nein!

Zunächst einmal soll es aber um die heissdiskutierte Frage gehen: On Premises oder Cloud? Die Pläne, verstärkt auf die Cloud zu setzen, gibt es bei Microsoft ja bereits seit mehreren Jahren. Allerdings regte sich nicht zuletzt im deutschsprachigen Raum grosser Widerstand gegen diese Pläne, denn viele Kunden fürchteten um die Sicherheit ihrer Daten oder rechneten mit anziehender Preisentwicklung - was teilweise geschehen ist, wenngleich der Cloud-Markt spielt und keine Eskapaden zulässt.

Diese Vorbehalte gibt es, aber sie werden geringer, wie Teper in einem Interview durchblicken liess. Die Akzeptanz von Cloud-Lösungen steigt insgesamt, wovon natürlich die von Microsoft angebotenen Cloud-Anwendungen profitieren. SharePoint online hat mittlerweile monatlich über 150 Millionen aktive Nutzer – Tendenz weiter steigend. Das bestärkt den Softwareriesen aus Redmond selbstverständlich darin, die geplante Strategie weiter zu verfolgen.

Anhänger von On Premises-Lösungen sollen allerdings nicht „hinten runterfallen“, wie Teper betont. Mit SharePoint 2019 steht diesen Nutzern beispielsweise eine Plattform zur Verfügung, die zumindest bei ihrem Erscheinen technisch mit SharePoint online gleichwertig ist. Solche Aktualisierungen soll es weiterhin für alle Office-Komponenten geben. Microsoft ist nämlich durchaus bewusst, dass sich wohl nie alle Kunden von der Cloud-Variante überzeugen lassen, wie Teper erklärt.

Trotzdem liegt bei Microsoft das Hauptaugenmerk weiterhin auf Office 365 und den zugehörigen Anwendungen. Ein Grund dafür ist, dass sich Updates sehr viel häufiger und schneller verteilen lassen. So kommen Kunden schneller in den Genuss neuer Funktionen und Microsoft erhält kontinuierlich Feedback, das in die weitere Entwicklung einfliessen kann. Diese Kundennähe hat – neben Verbesserungen bei der Sicherheit und der Compliance-Kontrolle – massgeblich zum Erfolg der Cloud-Lösungen beigetragen und Microsoft dementsprechend darin bestärkt, die bisherige Strategie beizubehalten.

Was gibt es Neues bei SharePoint?

Neben der Frage „On Premises oder Cloud?“ ging Teper auf die Neuerungen bei SharePoint online ein, welche die Arbeit noch weiter erleichtern sollen. So gibt es nun etwa ein „SharePoint Starter Kit“, das anhand leicht nachzuvollziehender Beispiele aufzeigt, wie Team- und Communication-Sites besser in bestehende Unternehmensstrukturen eingebunden werden können. Diese Beispiele lassen sich selbstverständlich problemlos direkt für die eigene Arbeit übernehmen, sodass sich die Funktionalität von SharePoint innerhalb von Minuten erweitern lässt.

Bei Hub Sites handelt es sich eigentlich um keine echte Neuerung, sondern eher um eine Art „Wiederauferstehung“, denn nun zeigt die Community erstmals echtes Interesse an den „Sammelseiten“ von SharePoint. Mit Hubs lassen sich Sites, die thematisch zusammengehören, unter einem Dach zusammenfassen. Dadurch erhalten alle Seiten eine Cross-Site-Navigation und ein einheitliches Theme und Hub-Logo, was die Orientierung auf den einzelnen Seiten deutlich erleichtert. Zudem erfolgt die Zusammenstellung der Hubs dynamisch, es können also jederzeit Sites hinzugefügt oder auch wieder entfernt und anderen Hubs zugeordnet werden. Das wiederum ermöglicht eine dynamische Steuerung des Informationsflusses, der sich auf diese Weise an bestimmte betriebliche Gegebenheiten anpassen lässt.

Microsoft Hub Sites SharePointMicrosoft SharePoint Hub Sites organisieren das Intranet

Zu guter Letzt hat Microsoft noch das sogenannte „SharePoint Look Book“ vorgestellt. Ähnlich wie die aus der Mode bekannten Lookbooks dient es dazu, die grafischen und Designmöglichkeiten von SharePoint hervorzuheben und zu veranschaulichen. Anhand mehrerer Beispiele sieht man hier, wie sich bestimmte Elemente und Funktionen von SharePoint sinnvoll und ansprechend einsetzen lassen.

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Topics: SharePoint, Office 365, Azure, Microsoft